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Geschichte der Musikinitiative

Das kann doch Jeder

Was machen 3 Italiener, wenn sie zusammensitzen? Sie reden über Fußball. Was machen drei Franzosen? Sie reden über Frauen. Und drei Deutsche? Sie gründen einen Verein!

Das ist sicher nicht so, weil wir (angeblich) von den anderen Dingen keine Ahnung haben sondern vielmehr weil es hier wohl die besten Strukturen für Vereinswesen gibt, die man sich denken kann. Wenn ihr glaubt, Landesverbände, Bundesverbände und Dachverbändedie gibt es nur bei Kaninchenzucht- oder Briefmarkensammlervereinen liegt ihr aber glatt daneben. Die Interessenvertretung im Bereich Rockmusik für Mittelfranken ist beispielsweise die Rockzentrale Franken. Darüber steht die ABMI - Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen, mit 45 Musikvereinen und -Initiativen (überwiegend aus dem Bereich Rock) fast 4000 Mitgliedern und - bundesweit einmalig - einer eigenen Rockintendanz. Darüber hinaus gibts noch eine Bundesarbeitsgemeinschaft (B.A.R.O.C.K). Wer hätte das gedacht?

Jeder Jugendklub, jede Gruppierung oder Band in jeder Stadt, in jedem Dorf kann, wenn er/sie nur will, einen Musikverein gründen. Allen Individualisten sei gesagt, es lohnt sich, sich zu organisieren. Wenn ihr es fertig bringt, nicht total chaotisch aufzutreten und euch weitestgehend an die Spielregeln haltet, wenn es darum geht Veranstaltungen bei den Stadt- oder Dorfoberen durchzusetzen, kann man euch als Verein nicht ignorieren. Je mehr Leute ihr seid, um so mehr Beachtung wird man euch schenken. Denn auch junge Leute, ja sogar Musiker, gehen wählen und die da oben wissen das nur zu genau. Überlasst die öffentlichen Mittel, die es gibt, nicht nur den Blaskapellen und Spielmannszügen. Ihr habt als Rockmusiker ebenfalls Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Dass aber nicht immer alles eitel Sonnenschein sein kann, sollte jedem klar sein, der diesen Weg geht. Reibereien untereinander oder die Eitelkeit mancher Lokalgrößen der Szene, wir nennen sie gerne "Provinz-Fürsten", führen oft dazu, dass die anfängliche Euphorie schnell verfliegt. Kommen dann noch Probleme hinzu, die mit Vereinsführung zu tun haben (Finanzen, Mitgliederpflege) oder der Verein wächst schneller als die Fähigkeiten seiner Mitglieder, wirds schon mal eng. Die logische Folge ist in vielen Fällen die Auflösung. Wie wir das in unserem Fall verhindern konnten, lest ihr auf den nächsten Seiten.

Die mih...der ultimative Musikverein?!?!...
... hat derzeit ca. 150 Mitglieder, viele Freunde und Gönner sowie mehr als eine handvoll Sponsoren. Außerdem ein EIGENES! Proberaumzentrum mit 21 nutzbaren Räumen, in denen insgesamt 27 Bands mehr oder weniger regelmäßig proben. Wir genießen für unsere Art von Verein, immerhin geht es hier um Rockmusik , ein relativ hohes Ansehen im Herzogenauracher Stadtrat, bei den Banken, die uns bei Finanzierungen unserer Projekte behilflich sind und in der Bevölkerung. Es sind eigentlich viel viel mehr Ziele erreicht worden als die, die wir uns 1995 am Faschings-Sonntag in einem feucht-fröhlichen Gespräch gesteckt hatten. Wie könnte so ein Verein denn aussehen, was könnte man erreichen und wie wäre das zu bewerkstelligen?

Wir, das waren Rudi Bauerfeld (momentan 2. Vorstand), Wolfgang Mehler (zurzeit nicht aktiv), Harald Stecker (mehr als sechs Jahre in verschiedenen Funktionen im Vorstand) und Michael "Mike" Amon, bis Anfang 2006 (fast) ständig in der Vorstandschaft. Wir diskutierten also, ob es möglich wäre einen Verein zu gründen, der eben nicht für Blasmusik steht. Warum sollte man alle staatlichen Zuwendungen und die Unterstützung nur den Jugendblaskapellen überlassen. Nachdem jeder seine Ideen und Vorstellungen eingebracht hatte sagte Rudi ganz trocken: "Gut, des mach mer!!" - so einfach??

Nach einem Meinungsaustausch, 14 Tage später, im Bräustüberl, an dem durch Mundpropaganda ca. 20 Musiker(-innen) teilnahmen, folgte ein Treffen auf der Vereinshausbühne (tolle Location, gell) mit mehr als 30 Teilnehmern (-innen - das nervt.! Liebe weibliche Musikerinnen: Ihr seid natürlich jedesmal auch gemeint, auch wenn ich kein -innen anfüge, O.K.?). Einem weiteren Treffen in der "Blauen Traube", bei dem uns Rick Roth von der Musikzentrale Nürnberg mit all seiner Erfahrung auf die Sprünge half, folgte schließlich die Gründungsversammlung, bei der sich 34 Mitglieder einschrieben.


Die Feuertaufe - Das Freibad-Open-Air
Noch bei der Gründungsversammlung wurde der Stapellauf für die junge mih, das 1. Freibad-Open-Air, beschlossen. "Offene Türen einrennen" haben wir damals die Umsetzung unserer Pläne genannt.

Sun-Fum-Musik-and-Pool-Party war Name und Programm. Auch wenn sich so mancher im Umfeld gerne politischere Ziele reingeschneidert hätte (aber das ist eine ganz andere Geschichte).
Ein geiles Festle war´s, viel Improvisation und Eigenleistung sowie eine gesunde Portion Pioniergeist haben dazu beigetragen, der mih einen Traumstart zu verschaffen.

Ein weiteres Highlight noch im gleichen Jahr war das Newcomer-Festival. Hier jedoch war schon die Herzogenauracher Scheu vor der Bühne zu verspüren. Nicht gerade überwältigend gut besucht war´s und die 200 Leutchen im Saal gruppierten sich allesamt an der Rückwand der Vereinshauses. Ein Phänomen, dass es zu ergründen gilt (vielleicht in meinem nächsten Leben). Erst "Baker, Cramb und Anderson" als Headliner lockten die Fans an die Bühne.


Der Durchbruch - Dauerbrenner Rockfasching
In der Faschingssession ´96 war durch Absagen von Vereinsbällen ein Samstag frei geworden. Was tun? sprach Zeus.... Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, haben wir keinen Augenblick gezögert, diesen Termin für die mih wahrzunehmen.

Schon lange stand die Idee im Raum einen Faschingsball zu organisieren, der auch jüngeres Publikum anziehen sollte. Weit ab von Humba-Humba, Alaaf und Hellau, quasi als Gegenstück zum Erlanger Jazzfasching entstand der "mih-Rockfasching". Der Erfolg der Veranstaltung war bahnbrechend. Wir hatten auf Anhieb die höchste Besucherzahl der Session. Für den Verein war der RoFa 96 der Durchbruch. Erst als zeitweilige Erscheinung belächelt, die sich bald in Wohlgefallen auflösen würde, wurde die musikinitiative endlich ernst genommen.

Ein Riesenerfolg war der Auftritt der "MUMIE" (MUsiker der MusikInitiativE), die der damalige 1. Vorstand Jürgen "Crazy" Krejsa ins Leben gerufen hatte: 16 Musiker aus 9 verschiedenen Bands wechselten sich auf der Bühne ab. "Havana Affair" mit ihrem "Ramones"-Cover sowie Rhythm ´n´ Blues von "Lickin´ Stick" rundeten das Programm ab. Als Headliner konnte seinerzeit Atze Bauer mit seinem nagelneuen Projekt "Atzes Welt" verpflichtet werden. Ein Programm, das Monate später sogar in der Harald-Schmidt-Show Beachtung fand - Mike Krüger sei Dank.

Der Erfolg der Veranstaltung sowie ein paar kleinere Events wie Beschallung von Schul- und Kindergartenfesten, Workshops, Sessions etc. beschieden der mih einen ansehnlichen Bekanntheitsgrad und große Akzeptanz im Umfeld. "So kanns weitergehen", dachten wir.

"Von vielen herbeigesehnt: Der Rockfasching lockte die Massen" (FT; 29.01.96)

"Vom Feigen- zum Blütenblatt" (Kommentar von Walter Lorz, FT 30.01.96)

Regenschirmhalter für "Marianne und Michael"
Als ein zukunftsweisender Schritt in der Geschichte der mih stellte sich einige Monate später der Hilferuf eines gewissen Erwin Piniek heraus, der für einen Fußballverein eine Jubiläumsfeier veranstalten sollte. Schwierigkeiten mit der Erfüllung der Bühnenanweisungen (ach, nee) einiger (ehemaliger) Stars veranlassten ihn, die mih zu kontaktieren. Harald Stecker vom Vereinshaus, damals 2. Vorstand, nahm sich des Problemchens an, indem er erst einmal die Forderungen auf Erfüllbarkeit zurechtstutzte. (Manchmal tut´s ja statt Moet auch ein ALDI-Schampus, alles eine Sache der Verpackung). Die "Lords", "Middle of the Road" und "Hot Chocolate" konnten also schon mal zufriedengestellt werden.

Weitere sorgen bereiteten am zweiten Tag die "Volkstümlichen". Hier war security gefragt: Größen dieser Musik wie "Marianne und Michael" und die "Wildecker Herzbuben" waren beim catering leichter zu befriedigen. (na ja, M&M jedenfalls, lol) Die Wege mussten gesichert und die Bühne vor allzu stürmischen Fans geschützt werden. Am schönsten jedoch war der Job beim "stageing": Bei Wind oder leichtem Regen mussten nämlich die Frisuren der Stars geschützt werden. Für die 30 Meter von der Garderobe zur Bühne, mit großen Regenschirmen bewaffnet, war es meist Harald Stecker, der diesen amüsanten Job übernehmen durfte, ein paar private Worte inbegriffen. Echt witzig!

Haralds große Erfahrung mit Stars und Bühnen aller Größen (PR bei einem Sportartikelhersteller) kam uns seinerzeit sehr zu Gute. Jedenfalls war der Support gut erledigt worden und wir sahen erstmals unser späteres Domizil "Herzo Base 1588". Dort waren das Produktionsbüro und die Garderoben untergebracht. Damals lernten wir ja auch Erwin Piniek kennen, der maßgeblich an der Weichenstellung Richtung Herzo Base beteiligt war: Der Verhandlungs-Stratege von Siemens machte nicht nur den Kontakt sondern auch den Kontrakt mit der Bundesvermögensanstalt klar (lol, Bundesvermögensamt, natürlich), dem damaligen Besitzer der Herzo Base.


Tops...
...und Flops (bei der mih doch nicht, oder?)

Die Mitgliederzahl wuchs auf über 100. Hundertstes Mitglied wurde übrigens Thomas Fink, weltbekannter Jazzpianist aus Niederndorf.
"Per Handschlag besiegelt" (FT 27.11.97)

Neue Bands, Formationen und Gruppierungen entstanden. Trauma, Skorbut, Killing Biskuits, Taxdodgers, Beerdrinkers & Hellraisers und Bad & Breathless, um nur einige zu nennen, brachten Leben in die Base.

Ein Newcomerfstival ließ das Don-Bosco-Haus fast bersten; mih-Bands traten in unserer österreichischen Partnerstadt Wolfsberg auf. Wolfsberger Bands gastierten beim Freibad-Open-Air.

Während sich die Base mit neun Proberäumen für bis zu 20 Bands also als echter "Bringer" erweisen sollte, lief bei Events nicht immer alles so glatt, wie es denn sollte. Flops, für uns bis dahin fremd, stellten sich ein: Beim Freibad-Open-Air 97 kackte uns die Anlage mitten im Festival ab. Ein irreparabler "Kurzer" im Aggregat und aus war´s.
Der 1. Vorstand schmiss irgendwann hin. Kleinere Intrigen, vielleicht ein bissl Neid Anderer, aber auch die mangelnde Bereitschaft der Mitglieder, bei Veranstaltungen mit zu tun, hatten ihm die Lust genommen (nicht nur ihm).

"El Presidente" Alex Bucher kam und sorgte für frischen Wind. Der erste jüngere Vorstand der mih, Sänger der Prokuristen, lehrte uns "Alte", die Dinge doch ein bißchen lockerer zu nehmen. Auch nicht immer gut, wie wir heute wissen. Damals aber von Nöten, da die Nerven mancher Vorstände blank lagen. Beim Tag der offenen Tür in der Base kam es zum Eklat, die Vorstandschaft hatte sich in den Haaren.

Die Krise - Er(n)ste Auflösungserscheinungen
Zu dem Ärger und der eigenen Verunsicherung kam, dass sich kaum Leute bereit erklärten, Verantwortung im Verein zu übernehmen, um einen der Vorstandsposten zu besetzen. Vorstandsmitglieder kamen und gingen. Kaum Einer hatte damit gerechnet, wieviel Zeit und Energie ein Vorstandsposten abverlangen würde. Die Jungen waren sauer, weil nicht genug Veranstaltungen stattfanden. Die Vorstände waren zu vorsichtig, weil sie wussten, jeder Event kostet ihre eigene Freizeit und Arbeitskraft. Nicht gerade ideale Bedingungen für erfolgreiche Vereinsarbeit!

Bei Jahreshauptversammlungen musste zu oft auf Notlösungen zurückgreifen, um überhaupt eine vollständige Vorstandschaft zusammen zu bekommen. Ein Kassier beispielsweise, der nur bei seiner Wahl gesehen wurde und danach in der Versenkung verschwand, sowie die zwangsweise Rückgabe der Hallen von Gebäude 1588, die wir an Mitglieder vermietet hatten, verursachten die ersten finanziellen Probleme.

Ein großer Sportartikelhersteller hatte die gesamte ehemalige Kaserne Herzo Base gekauft, um dort die "world of sports" zu errichten. Die mih war im Weg. Es kam wie es kommen musste - die Kassen waren leer und der neue Vermieter drohte mit Kündigung.


Konstantin-Wecker-Einstellung
"Du musst kämpfen, weiterkämpfen bis zum Umfallen, auch wenn die ganze Welt den Arsch offen hat, oder grad deswegen"
(Konstantin Wecker; Willy).

Plötzlich ging ein Ruck durch die mih. Nee, nee Leute, so nicht - und schon gar nicht mit uns! Wir besannen uns auf unsere Stärken. Ein Notfallplan wurde erstellt. Georg "Lip" Ort bot sich an, die Kasse zu übernehmen, ein echter Glücksfall für die mih. Rudi Bauerfeld, Mitbegründer des Vereins, sowie Mike Amon, übernahmen Vorstandsposten. Thomas Schönfelder, trotz seiner Jugend alter Hase im Vereinswesen (Kreisjugendring, JH rabatz) konnte als Nr. 1 gewonnen werden. Auch dieser Zug erwies sich als sinnvoll und richtungsweisend, war er doch das Bindeglied zu den jugendlichen Mitgliedern. Manfred Braun und Erwin Piniek komplettierten die "Task Force". Mitten in den Sanierungsbemühungen flatterte dann auch die erwartete Kündigung ins Haus. Trotzdem viel zu früh.

Um darzustellen, was dann abging, müsste man ein Buch schreiben. In einer konzertierten Aktion, bei der jeder das Seine dazu tat, Vorstände, ehemalige Vorsitzende, Stadtrat, Bürgermeister adidas-Vorstand, Beiräte und Mitglieder, konnte ein stimmiges Konzept gefunden werden. Der Verein wurde soweit auf gesunde Füße gestellt, dass uns die Banken nicht gleich die Türen wiesen, als wir mit unserem Bauvorhaben vorstellig wurden.

Auch die ca. 60 Jugendlichen, die mit Transparenten vor den Türen des Vereinshauses standen (Informationsabend Herzo Base) verfehlten ihre Wirkung nicht. Dar Satz, den Bürgermeister Hans Lang angesichts des feuchten Wetters sagte, geht wohl in die Geschichte der mih ein; und die wird, das können wir versprechen, noch sehr lang sein:
"Wir lassen Euch nicht im Regen stehen" (FT 16. 11. 2000) Zitat BM Hans Lang
Wir hatten unsere erste große Krise bewältigt und stehen heute besser da als jemals zuvor. Es ist nicht vorbei, wenn man hinfällt; nur dann, wenn man liegenbleibt!

Allen Nachahmern möchte ich sagen: Geht Euren Weg, wie Ihr ihn für richtig haltet. Ein Patentrezept gibt es leider nicht! Wenn es gut geht waren alle beteiligt. Wenn nicht seid sowieso Ihr alleine schuld. Mit Lob oder Anerkennung könnt ihr frühestens zum 50. Vereinsjubiläum rechnen. Solches sucht ihr besser in ´ner Männerstrickgruppe.


JuMIH
Seit Frühjahr 2001 gibt es in der Musikinitiative Herzogenaurach eine Jugendabteilung in der sich engagierte junge Musiker des Vereins um die Belange der Nachwuchsbands, Auftrittsmöglichkeiten und vieles mehr kümmern. Das erste große Verlangen der Jugendlichen nach einem Festival kam klar von Anfang an auf die Tagesordnung. Das war die Geburtsstunde des U-Turn Festivals, eines kleinen aber feinen Festivals auf dem Gelände der Skateboard Bahn, welches sich über die Jahre hinweg eigentlich gut entwickelte. Doch wie das immer so ist, kam auch für dieses das Aus im Jahre 2009, als leider keine Besucher mehr kamen… waren in den Jahren 2003 oder 2004 bis zu 800 Besucher gekommen, was zur Folge hatte dass man auch Internationale Acts zu Gast hatte, konnten beim letzten U-Turn Festival 2009 nur 60 zahlende Besucher gezählt werden. Aber da es sich immer lohnt zu feiern, strickte man ein neues Konzept und veranstaltete das erste kleine aber feine 15 Jahre MUSIKINITIATIVE Geburtstagsfestival „BASEROCK“ auf dem eigenen Vereinsgelände mit eigenen Bands und für freien Eintritt, was sich als weiser Schritt in die richtige Richtung erwies.

Auch die Kontakte der Jugendabteilung zum Jugendhaus Rabatz haben sich in der Zeit ab 2001 sehr positiv entwickelt. Nach einigen Einzelveranstaltungen wie einem Konzert von Mellowmark oder anderen Bands und Festivals wurde eine Veranstaltungsreihe „H-TOWNROCK“ ins Leben gerufen, welche bis heute Bestand hat und das Programm und die Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus zu Grunde legt. Höhepunkt ist jedes Jahr das H-Townrock Indoor Festival an zwei Tagen mit zwei Bühnen und vielen Regionalen sowie auswärtigen Bands.

Insgesamt kann man sagen ist Ruhe und Routine in den Verein eingekehrt, was nicht heißt, dass man eingeschlafen ist. Großartige Entwicklungen haben sich ergeben und so wird die Music-Base auf der Nutzung immer mehr und mehr zu einem echten Treffpunkt und einem Kreativpool der besonderen Art. Nicht nur durch eine Erweiterung von drei neuen Proberäumen, sondern auch durch die Tatsache dass man sich nicht hat entmutigen lassen ist der Verein gestärkt und frohen Mutes in Richtung Zukunft unterwegs. Inzwischen haben sich regelmäßige Veranstaltungen und Kooperationen in den verschiedensten Richtungen entwickelt und die MUSIKINITIATIVE ist als Vernetzter, Unterstützer und Förderer der jungen Musikszene weit über die Landkreisgrenzen hinaus anerkannt.


Anbau
Durch die ständige Nachfrage nach freien Proberäumen, wurde im Frühjahr 2010 eine Vergrößerung des Proberaum Zentrums beschlossen. Nach Einreichung des Bauantrages, der Genehmigung und der Prüfung der Finanzierung, wurde mit dem Bau begonnen. Durch das regnerische Wetter im Juli und August zog sich das Ganze in die Länge, nimmt nun aber langsam Formen an.
.... demnächst mehr.


homepage gestalltung und betreuung: jürgen "crazy" krejsa